Archiv für die Kategorie „Vermögensanlage“

Die Immobilienrente- oder umgekehrte Hypothek

Ernst RoseUnter der Verrentung von Immobilien wird der Kauf (Verkauf) einer Immobilie (Haus oder Wohnung) gegen eine Leibrente oder eine Zeitrente verstanden.

Das Prinzip der Förder- Immobilienrente, in der das Grundeigentum zunehmend mit einer Grundschuld zugunsten der Bank belastet wird, eignet sich besonders als Modell zur privaten Altersvorsorge. Zeitrente bedeutet in dem Zusammenhang, dass für die Zahlungen ein fester Zahlungszeitraum zwischen Bank und Hauseigentümer vereinbart wird, während eine Leibrente lebenslang, an die Inflationsrate gekoppelt, an den Verkäufer ausgezahlt wird.

Als Grenzwert der Beleihung gilt ein vorher vereinbarter Prozentsatz des Verkaufswertes der Immobilie (meist 60-80%) zuzüglich Zinsen. Diese Zahlungen können vertraglich ganz individuell zugeschnitten werden. So kann eine Rentengarantiezeit auch für die Erben festgelegt und die Rente an den Lebenshaltungskostenindex gekoppelt werden. Auch kann ein lebenslanges Wohnrecht der Verkäufer oder beispielsweise eine Rückübertragungsklausel seitens der Bank vereinbart werden. Der Vertrag wird im Beisein eines Notars geschlossen.

Warum ist eine umgekehrte Hypothek vom Vorteil für Hauseigentümer? Der Verkäufer bekommt monatlich eine Rentenzahlung von der Bank und hat zum Ende der Laufzeit relativ viel Flexibilität bezüglich des Zeitpunktes in der Rückzahlung des Rentenbetrags (plus Zinsen).

In ausgewählten Regionen Deutschlands testen verschiedene Banken und Sparkassen bereits die Akzeptanz des in Deutschland doch recht neuen Konzeptes der “Förder-Immobilienrente“.

Bild: © Ernst Rose / PIXELIO

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Allgemeine Risiken bei der Vermögensanlage

PICT0029Anleger sollten, bevor sie sich für eine bestimmte Vermögensanlage entscheiden, der Risiken bewusst werden, die diese mit sich bringt. Hier einmal die acht Basisrisiken der Vermögensanlage, die mit einem Vermögensberater besprochen werden sollten:

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Investmentanteilscheine

Kurz informiert: Was sind- und wie funktionieren Investmentfonds?

Investmentfonds bündeln die Gelder vieler Anleger, legen sie nach dem Prinzip der Risikomischung in Vermögenswerten an und verwalten sie fachmännisch.

Vermögenswerte können dabei Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Bankguthaben, Immobilien oder derivate Instrumente sein. Der Anleger bekommt in der Regel einen Investmentanteilschein, in dem sein Anteil verbrieft ist.

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Vermögensanlage Optionsschein

Optionsscheine sind neben den Zertifikaten eine klassische Art verbriefter Termingeschäfte. Sie werden auch “warrants” genannt und sind die Verbriefung des Rechts (keine Verpflichtung) auf Kauf (Call) oder Verkauf (Put) einer bestimmten Menge eines Basiswertes (wie Anleihen, Aktien, Rohstoffe, Währungen, Indicies,…) innerhalb einer im Voraus vereinbarten Laufzeit und zu einem ebenfalls im Voraus vereinbarten Basispreises.

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